Solo für einen Herrendarsteller von Bodo Kirchhoff



Termine


Fr 16.10. um 20.00 Uhr Ausverkauft

Fr 6.11. um 20.00 Uhr

Fr 18.12. um 20.00 Uhr



Preis C







Ein Nachtclub – der Ansager einer Stripteasenummer betritt die Bühne. Er verspricht den „letzten klassischen Striptease auf deutschem Boden“. Gleich werde Andrea erscheinen, deren Mutter bereits Stripteasetänzerin war und die ihr Handwerk von der Pieke auf gelernt hat. Er verspricht Unglaubliches, und das, obwohl im Zeitalter des Fernsehens der Striptease so gut wie tot zu sein scheint. Doch Andrea scheint sich zu verspäten. Oder ist Andrea eigentlich Andreas? Ein verwirrendes Spiel beginnt.


Im Solostück von Bodo Kirchhoff wird ein Unterhalter gezeigt, ein fettes Burnout in den Knochen, Panikattacken inklusive, homo oder hetero, leicht verwirrt, gelangweilt, und trotz allem noch hellwach. Ein Ansager soll er sein und seine Show bald starten, die letzte seiner Art, nur die beste Nummer, also die würde ihm noch fehlen… Aber fehlt sie denn wirklich?



Spieldauer ca. 1 Stunde und 10 Minuten ohne Pause



Mitwirkende




Ansager - Ansgar Wilk


Texteinrichtung und Ausstattung - Ulrike Beckers



Pressestimmen




„Ein Striptease spielt sich im Kopf ab

Die Rolle ist eine große Herausforderung für den ersten Schauspieler des Hauses, doch er schafft es, vom ersten Moment, wenn er die Bühne betritt, das Publikum mitzunehmen und zu fesseln. Und das 70 Minuten im Alleingang – in einem fulminanten witzigen Monolog mit taktvollen Striptease-Einlagen... Das tragikomische Ein-Personen-Stück stellt Fragen nach der Relevanz geschlechtlicher Zuordnungen in der Gesellschaft und der Wirkung der Zurschaustellung des Körpers. Der Zuschauer erlebt einen wahren, aber eher psychischen Striptease... Für ihn ist das erste Solostück in den dreißig Jahren seiner Schauspielerlaufbahn ,ein Geschenk‘...“ (Münchner Merkur)


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„Eingezwängt im Mini-Tanga

...Um es gleich vorwegzunehmen: Wilk gibt alles, verausgabt sich total - und bleibt doch immer Herr des abstrus-absurden, tragisch-komischen Geschehens. Das ist nur auf den ersten Blick leicht zu durchschauen. Vordergründig müht sich der Ansager in schier unendlichen Sprachwindungen, die Zeit bis zum Auftritt der sagenhaften Andrea zu verkürzen. Er gibt schon mal die eine oder andere Kostprobe von deren Können, wobei er sich schlangengleich auf und um den Stuhl windet... Wilk springt mit affenartiger Geschwindigkeit in Sprache, Duktus, Mimik und Gestik von einer Rolle in die andere - und bringt diese Zerrissenheit mit faszinierender Selbstverständlichkeit und Lust an der Übertreibung auf die Bühne.“ (Süddeutsche Zeitung)


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Fotos

 

DER ANSAGER EINER STRIPTEASENUMMER GIBT NICHT AUF

SPIELZEIT 2020/2021