Die neue Veranstaltungsreihe im Hoftheater



Termine


Do 8.10. um 20.00 Uhr - Geliebter Lügner

Do 15.10. um 20.00 Uhr - Maria Theresia & Marie Antoinette

Do 22.10. um 20.00 Uhr - Geliebter Lügner

Do 5.11. um 20.00 Uhr - Maria Theresia & Marie Antoinette

Mo 9.11. um 20.00 Uhr - Damit wir uns nicht verlieren

Do 19.11. um 20.00 Uhr - Mein Leben an seiner Seite

Do 3.12. um 20.00 Uhr - Mein Leben an seiner Seite

Do 17.12. um 20.00 Uhr - Taub, aber nicht stumm


Preis D





In der neuen Lesereihe, die auch Namensgeberin unseres diesjährigen Spielzeitmottos ist, treffen Texte, Szenen, Bilder und Musik in einer Collage aufeinander. In ihr finden Menschen und Figuren im Duo zueinander, sie spielen im Duett oder sie geraten in Streit, und es entsteht ein Duell. Wir widmen uns ganz unterschiedlichen Themen aus der Literatur, dem Theater, der Geschichte und den Geschichten, die das Leben so spielt.



Geliebter Lügner

Theatralischer Dialog zwischen dem Schriftsteller George Bernard Shaw und der Schauspielerin Mrs. Stella Patrick Campbell, bearbeitet von Jerome Kilty

Do 8.10. um 20.00 Uhr, Do 22.10. um 20.00 Uhr


»Wir beide wollen Ihnen heute eine Liebesgeschichte erzählen, wie sie sich aus dem Briefwechsel ergibt, zwischen dem großen Dramatiker und Vegetarier Bernard Shaw und der fleischessenden Schauspielerin Beatrice Stella Campbell.« – so beginnt dieser berühmte, längst zum »Klassiker« gewordene Bühnendialog. Ein lebenslanger Kleinkrieg einer so kratzbürstigen wie leidenschaftlichen Zuneigung, Stella und Joey, wie Shaw von der Schauspielerin genannt wird, liegen einander dauernd selig in den Haaren, reizen einander, verwunden einander, sind bockig, frech, ironisch und albern – und lieben sich doch auf eine merkwürdig bizarre wie eindrucksvolle Weise.


Es lesen zu Musik und Bildern Janet Bens und Herbert Müller.





Maria Theresia & Marie Antoinette

Der geheime Briefwechsel

Do 15.10. um 20.00 Uhr und Do 5.11. um 20.00 Uhr


Maria Theresia, Erzherzogin von Österreich und Königin von Ungarn und Böhmen, zählt zu den prägenden Monarchen der Ära des aufgeklärten Absolutismus. Ihr Mann Franz I. Stephan war ab 1745 römisch-deutscher Kaiser. Die Regierungsgeschäfte der Habsburgermonarchie führte seine Frau allerdings allein. Und brachte dazu 16 Kinder zur Welt, Marie Antoinette war das Nesthäkchen. 1770, mit nicht einmal 15 Jahren, wurde sie mit dem ein Jahr älteren Dauphin von Frankreich, dem späteren König Ludwig XVI., vermählt. Maria Theresias erster Brief an die Tochter eine »Verhaltungsvorschrift jeden Monat zu lesen« datiert auf den Tag der Abreise Marie Antoinettes. Über zehn Jahre, bis zum Tod Maria Theresias 1780, entspann sich ein regelmäßiger Briefwechsel zwischen Mutter und Tochter, der nicht nur das Verhältnis zwischen beiden, ganz private Erlebnisse, Sorgen und Nöte, sondern auch die politischen Verhältnisse erhellt. Ein außergewöhnliches Zeitzeugnis, vollständig in deutscher Übersetzung.


Es lesen Ulrike Beckers und Sarah Giebel.




Damit wir uns nicht verlieren

Der Briefwechsel zwischen Sophie Scholl und Fritz Hartnagel

Mo 9.10. um 20.00 Uhr


Im Winter 1942/43 kämpfen Sophie und Hans Scholl mit den Flugblättern der »Weißen Rose« gegen das NS-Regime. Zur selben Zeit ist Fritz Hartnagel, Offizier der deutschen Wehrmacht, im Kessel von Stalingrad eingeschlossen. Als er im Lazarett Sophies letzten Brief erhält, ist das Todesurteil gegen sie bereits vollstreckt. 1937 begann die Freundschaft, die Liebe zwischen der sechzehnjährigen Schülerin und dem jungen Leutnant. Zusammensein und Gespräch mussten oft durch Briefe ersetzt werden: Sie spiegeln alle Phasen dieser außergewöhnlichen Beziehung, die gegensätzlichen Auffassungen der beiden wie ihr Bedürfnis nach Nähe - »allen Gewalten zum Trotz«.


Es lesen Mitglieder unseres Ensembles.





Mein Leben an seiner Seite

Eliette von Karajan und der Weltstardirigent

Do 19.11. um 20.00 Uhr und Do 3.12. um 20.00 Uhr


Sie war achtzehn, als sie ihn kennen lernte. Über dreißig bewegte und glückliche Jahre verbrachte sie an der Seite des Jahrhundert-Dirigenten Herbert von Karajan. In ihren Erinnerungen spricht sie über diese intensive Zeit, dabei steht nicht nur der geniale Künstler im Mittelpunkt, sondern vor allem der Mensch. Ihr Buch erschien 2008 als ihr Geschenk zu seinem 100. Geburtstag.


Es lesen zu Musik und Bildern Janet Bens und Herbert Müller.





Taub, aber nicht stumm

Ein Theaterstück in sechseinhalb Szenen von Thomas A. Schneider

Uraufführung als szenische Lesung mit Musik

Do 17.10. um 20.00 Uhr


Am 17. Dezember 1810 erscheinen in Beethovens Wohnung Gratulanten: sein Schüler Ferdinand Ries, eine Schülerin aus dem Adel, die Gräfin Julie Guicciardi, verheiratete Gräfin von Gallenberg, sein Verleger Domenico Artaria, eine Verehrerin mit Namen Bettins Brentano, sein Mäzen, Fürst Franz Joseph Maximilian von Lobkowitz und „Elise“, Elisabeth Röckel mit Namen. Leider ist der Meister krank, seine Stimme nur aus dem Hintergrund zu hören, dies aber zuweilen heftig. Der Komponist, Autor und Notensetzer Thomas A. Schneider war viele Jahre Mitglied unseres Theaters und steht auch heute noch als Freund mit Rat und Tat in der Ferne zur Seite. In Form einer szenischen Lesung mit wechselnden Rollen gestalten die Mitglieder unseres Ensembles den Reigen der Geburtstagsgäste.


Es lesen spielend für Sie Mitglieder unseres Ensembles.

 

DUO - DUETT - DUELL

SPIELZEIT 2020/2021