Die neue Veranstaltungsreihe im Hoftheater



Termine


Mi 28.4. um 20.00 Uhr - Damit wir uns nicht verlieren

Do 17.6. um 20.00 Uhr - Maria Theresia & Marie Antoinette


Preis D





In der Lesereihe, die auch Namensgeberin unseres diesjährigen Spielzeitmottos ist, treffen Texte, Szenen, Bilder und Musik in einer Collage aufeinander. In ihr finden Menschen und Figuren im Duo zueinander, sie spielen im Duett oder sie geraten in Streit, und es entsteht ein Duell. Wir widmen uns ganz unterschiedlichen Themen aus der Literatur, dem Theater, der Geschichte und den Geschichten, die das Leben so spielt.




Damit wir uns nicht verlieren

Der Briefwechsel zwischen Sophie Scholl und Fritz Hartnagel

Mi 28.4. um 20.00 Uhr


Im Winter 1942/43 kämpfen Sophie und Hans Scholl mit den Flugblättern der »Weißen Rose« gegen das NS-Regime. Zur selben Zeit ist Fritz Hartnagel, Offizier der deutschen Wehrmacht, im Kessel von Stalingrad eingeschlossen. Als er im Lazarett Sophies letzten Brief erhält, ist das Todesurteil gegen sie bereits vollstreckt. 1937 begann die Freundschaft, die Liebe zwischen der sechzehnjährigen Schülerin und dem jungen Leutnant. Zusammensein und Gespräch mussten oft durch Briefe ersetzt werden: Sie spiegeln alle Phasen dieser außergewöhnlichen Beziehung, die gegensätzlichen Auffassungen der beiden wie ihr Bedürfnis nach Nähe - »allen Gewalten zum Trotz«.


Es lesen Frederike Hartung und Johannes Heubner*.



* Bundesfreiwilligendienst Kultur




Maria Theresia & Marie Antoinette

Der geheime Briefwechsel

Do 17.6. um 20.00 Uhr


Maria Theresia, Erzherzogin von Österreich und Königin von Ungarn und Böhmen, zählt zu den prägenden Monarchen der Ära des aufgeklärten Absolutismus. Ihr Mann Franz I. Stephan war ab 1745 römisch-deutscher Kaiser. Die Regierungsgeschäfte der Habsburgermonarchie führte seine Frau allerdings allein. Und brachte dazu 16 Kinder zur Welt, Marie Antoinette war das Nesthäkchen. 1770, mit nicht einmal 15 Jahren, wurde sie mit dem ein Jahr älteren Dauphin von Frankreich, dem späteren König Ludwig XVI., vermählt. Maria Theresias erster Brief an die Tochter eine »Verhaltungsvorschrift jeden Monat zu lesen« datiert auf den Tag der Abreise Marie Antoinettes. Über zehn Jahre, bis zum Tod Maria Theresias 1780, entspann sich ein regelmäßiger Briefwechsel zwischen Mutter und Tochter, der nicht nur das Verhältnis zwischen beiden, ganz private Erlebnisse, Sorgen und Nöte, sondern auch die politischen Verhältnisse erhellt. Ein außergewöhnliches Zeitzeugnis.


Es lesen zu Bildern und Musik Ulrike Beckers und Sarah Giebel sowie Herbert Müller.



 

DUO - DUETT - DUELL

SPIELZEIT 2020/2021