Tschick ist die Geschichte einer sommerlichen Deutschlandreise durch ein vertrautes, fremdes Land. Durch Orte mitten im Nirgendwo, bizarre Kraterlandschaften und fehlplatzierte Gebirgszüge, bevölkert von seltsamen, aber häufig entwaffnend freundlichen Menschen. Eine Reise, getränkt mit dem Gefühl von Freiheit und Abenteuer und gleichzeitig voller Wehmut, weil sie nicht ewig dauern kann.


Es ist der erste Tag der Sommerferien. Die Mutter des 14-jährigen Maik ist beim jährlichen Entzug, sein Vater mit jugendlicher Geliebter auf Geschäftsreise, der Rest der Klasse eingeladen bei der Geburtstagsfeier der Jahrgangsschönsten. Und Maik allein mit Villa, Pool und 200 Euro Taschengeld. Da taucht Tschick vor Maiks Haustür auf, in einem geklauten Lada. Tschick ist noch neu in Maiks Klasse, ein Proll aus der Hochhaussiedlung, öfters betrunken, möglicherweise Russenmafia. Trotzdem steigt Maik ein. Zuerst wollen die beiden noch Richtung Walachei, Tschicks Familie besuchen, aber schon bald («Landkarten sind für Muschis») fahren sie einfach drauflos, die Fenster offen, als Soundtrack die einzig verfügbare Kassette, Richard Claydermans Solid Gold Collection.



Ein Stück für Jugendliche und Erwachsene, auch auf Schultheatertournee in Bayern


Spieldauer ca. 80 Minuten ohne Pause



Mitwirkende




Maik - Patrick Brenner

Tschick - Jonathan Kramer

in weiteren Rollen - Lisa Wittemer, Ansgar Wilk


Inszenierung - Ansgar Wilk

Ausstattung - Ulrike Beckers



Pressestimmen




„Der Traum von Freiheit

Wie bringt man einen Lada auf die Bühne? Schließlich hat dieses Fortbewegungsmittel aus längst vergangenen DDR-Zeiten den tragenden Part als rollendes Requisit in ,Tschick‘. Die Antwort lieferte Regisseur und Schauspieler Ansgar Wilk bei der Premiere der jüngsten Produktion des Hoftheaters Bergkirchen am vergangenen Samstag: Man nehme zwei fabelhafte Darsteller, die aus zwei Holzkisten dank ihrer Schauspielkunst in den Köpfen der Zuschauer ein Auto zaubern. Für alle, die "Tschick" womöglich noch nicht kennen: Sie werden ihn lieben... Regisseur Wilk hat Maiks und Tschicks Reise als glaubhaften, lustigen, manchmal verstörenden Blick in die Welt junger Menschen inszeniert. Mit Kramer, Brenner und Lisa Wittemer hat er zudem drei Darsteller mit starker Bühnenpräsenz ausgesucht...“ (Süddeutsche Zeitung)


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„Mit Hitlerbärtchen in die Walachei

Witzig, unterhaltsam und mit einem Schuss Ironie hat das Hoftheater Bergkirchen ein jugendrelevantes Stück auf die Bühne gebracht, die auch Erwachsene nicht kalt lässt. Es gibt viel zu lachen in der von Robert Koall geschriebenen Bühnenfassung des vielfach ausgezeichneten Jugendromans „Tschick“ von Wolfgang Herrndorf. Doch auch die nachdenklichen Momente fehlen nicht. Ansgar Wilk hat die Geschichte über die beiden jugendlichen Außenseiter Maik und Tschick spannend inszeniert und die berührend komischen Situationen wirkungsvoll in Szene gesetzt. Die Helden des Stücks wachsen in unterschiedlichen Milieus in Berlin auf, ihnen fehlt der Zugang zu ihren Mitschülern und den Eltern. Nach einer abenteuerlichen Irrfahrt durch die ostdeutsche Provinz schließen sie Freundschaft und erleben den „besten Sommer“ ihres Lebens... Das Premierenpublikum war hingerissen und honorierte die überragende Leistung der Darsteller dieser bewegenden Geschichte in authentischer Sprache mit lang anhaltendem Applaus.“ (Münchner Merkur)


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Fotos

 

TSCHICK

Termine



Do 22.11. um 20.00 Uhr


Preis C

Ein Theaterstück nach dem Roman von Wolfgang Herrndorf

Bühnenfassung von Robert Koall


SPIELZEIT 2018/2019