THEATERSOMMER 2026 - Nur noch wenige Tage bis zur Premiere
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Zuschauerinnen und Zuschauer,
nur noch wenige Tage sind es bis zur Premiere unseres diesjährigen Sommerstücks
Bunbury oder Ernst sein ist alles
In diesem Newsletter geben wir Ihnen einige Einblicke und die wichtigsten Informationen zum THEATERSOMMER 2026.
Die Spieltermine
Gespielt wird vom 03.07. bis zum 08.08.2026 jeweils um 20 Uhr. Alle Termine im Überblick:
| Fr. | 03.07.2026 |
| Sa. | 04.07.2026 |
| Do. | 09.07.2026 |
| Fr. | 10.07.2026 |
| Do. | 16.07.2026 |
| Fr. | 17.07.2026 |
| Sa. | 18.07.2026 |
| Mi. | 22.07.2026 |
| Do. | 23.07.2026 |
| Fr. | 24.07.2026 |
| Do. | 30.07.2026 |
| Fr. | 31.07.2026 |
| Do. | 06.08.2026 |
| Fr. | 07.08.2026 |
| Sa. | 08.08.2026 |
Karten gibt es noch für alle Vorstellungen. Bestellen Sie Ihre Karten ganz einfach:
- Klicken Sie auf Ihren o.g. Wunschtermin, Sie werden auf unsere Internetseite weitergeleitet, wo Sie Ihre Bestellung direkt an uns senden können.
- Schreiben Sie uns eine E-Mail mit Ihrem Wunschtermin an tickets@hoftheater-bergkirchen.de
- Rufen Sie uns an! Unter 08131 326 400 erreichen Sie uns montags und von Mittwoch bis Freitag von 14 bis 18 Uhr persönlich.
Gudrun Wilk und Lucca Rabenstein im Theaterbüro freuen sich über Ihre Bestellung und bieten Ihnen stets die bestmöglichen Plätze an.
Das Stück
Um ihren gesellschaftlichen Verpflichtungen zu entkommen, immer dem Vergnügen entgegen, erfindet Jack einen Bruder namens Ernst, den er in der Stadt besuchen muss, und sein Spießgeselle Algernon hat angeblich einen kranken Freund namens Bunbury, den auch er stets dringend besuchen muss. So entflieht er den Anordnungen seiner Tante Augusta ebenso wie Jack den strengen Regeln landesüblicher Verpflichtungen. Ihr „Bunburysieren“ jedoch gerät in Gefahr, als zwei äußerst attraktive und energische junge Damen, Cecily und Gwendolen, sich unerschütterlich in den Kopf gesetzt haben, einen Mann namens Ernst zu ehelichen – nur dieser Ernst ist ja lediglich eine Erfindung der beiden Lebemänner. Und es wird noch brenzliger, als die bezaubernden Mädchen einander begegnen und beide zur Vermutung gelangen, die jeweils andere ist in denselben Ernst wie sie vernarrt! Da helfen keine Ausreden mehr, höchstens vielleicht noch, sich umtaufen zu lassen in Ernst, zumal auch noch herauskommt, dass der feine Jack als Baby in einer Reisetasche verloren ging und zu aller Erstaunen Algernons Bruder ist. Ziemlich verwickelt ist das alles, aber in einer guten Komödie findet jede Geschichte gewöhnlich ja ein gutes Ende.
Das Bühnenbild
Ulrike Beckers hat das Bühnenbild entworfen:
"Wir nehmen uns die Freiheit, das Stück in die Zeit um 1910 zu verlegen, in der Edward VII., der sogenannte „ewige“ Prince of Wales regierte, der Urgroßvater des heutigen Königs Charles III. Oscar Wilde hätte sicher nichts dagegen, waren doch die gesellschaftlichen Verhältnisse dieselben wie zur Entstehungszeit des Stückes: der Zeitgeist versuchte sich an Liberalität; die seit 1906 regierende Liberale Partei, besteuerte die Reichen und kämpfte um den „Welfair State“ (Kranken- und Arbeitslosenversicherung, Renten); die Frauen kämpften um Gleichstellung und Wahlrecht (vergeblich bis 1928) und der locker-lässige Lebensstil der jungen Herrn der „Upper- und Upper-Middle-Class“ hat sich in keiner Weise verändert, und somit können die Protagonisten unseres Stücks ungehindert dem „Bunburysieren“ nachgehen. So findet sich auf unserer Hoftheaterbühne die Einrichtung im Haus des Algernon und das Gartenhaus des Jack im „Modern Style“, der englischen Variante des Jugendstils, geprägt vom schottischen Architekten Charles Mackintosh, und nicht im düster-schweren viktorianischen Historismus.“
Bühnenbildmotiv aus dem 2. und 3. Akt:
Die Besetzung
Die Textbearbeitung nach der alten Übersetzung von Felix Paul Greve hat Regisseur Ansgar Wilk für das Hoftheater geschaffen. In seiner Regie spielen Tobias Zeitz und Robert Kühn die beiden Hallodris Jack und Algernon, Jessica Dauser und Lucca Rabenstein stellen als Gwendolen und Cecily die Liebe der Herren auf den Prüfstein, während Tante Augusta, gespielt von Julia Rieblinger, die männlichen Taugenichtse wenigstens ordentlich unter die Haube bringen will. Sarah Giebel tigert als etwas schusselige Gouvernante Miss Prism über die Bühne, nicht zuletzt hat sie ja auch vor Jahren die besagte Reisetasche mit empfindsamem Inhalt vertauscht. Nichtsdestotrotz wird sie gefühlvoll angehimmelt vom Dorfpfarrer Chasuble (Ansgar Wilk) und heimlich verehrt vom Diener Merryman, in dessen Frack Herbert Müller den Tee serviert. Der Musiker des Hauses, Max Müller, liefert die stimmungsvoll passende Begleitung des komödiantischen Geschehens
Das Hoftheater im Sommer
Aus Gründen der Sparsamkeit und auch, weil das Stück besser in die intime Atmosphäre des Hoftheaters passt als in die große Lauterbacher Halle, in welcher der Theatersommer schon
mehrmals zu Gast war, bleibt das Ensemble in diesem Juli und August zu Hause. Vor dem Theater laden Stehtische zum Verweilen vor der Vorstellung und in der Pause ein, dazu serviert die Theaterbar einen extra erfundenen „Tante Augusta – Cocktail“. Im Theater sorgen zwei Luftreiniger für frisches Flair, auch wenn draußen Hitzewellen regieren.
Sichern Sie sich Ihre Plätze und seien Sie dabei! Wir freuen uns auf Sie!
Mit herzlichen Grüßen
Ihr
Hoftheater Bergkirchen
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